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Technische Mechanik für Ingenieure
 

VORWORT


Manche Fragen wurden uns öfter gestellt, so zum Beispiel die nach dem Sinn, in einem Anfängerlehrbuch Grundzüge der Kontinuumsmechanik sowie die Prinzipe der Mechanik vorzustellen. Dies hätte mitten im Lehrbuch einen deutlichen Sprung im Schwierigkeitsgrad zur Folge und gehöre eigentlich auch gar nicht zur Ingenieurmechanik. Unsere Antwort darauf ist, dass mit Beginn des dritten Semesters die Ingenieursstudenten mathematisch genügend vorgebildet sein müssen, um anspruchsvollerem Stoff zu folgen. Außerdem ist beides die Grundlage für ein tiefergehendes Verständnis moderner finite Elementprogramme, mit denen sich heutzutage jeder Ingenieur früher oder später auseinanderzusetzen hat. Weiteres Lob und auch Kritik galt den Minibiographien der im Text vorkommenden Wissenschaftler. Selbstverständlich ging es uns nicht darum, einen vollständigen Einblick in das Leben und Schaffen dieser Persönlichkeiten zu geben. Die Intention war vielmehr zu zeigen, dass es sich bei ihnen letztendlich um Menschen handelt, bzw., um mit Eugen Roth zu sprechen, oft sogar um Unmenschen. Dieses rechtzeitig zu erkennen, sollte gerade der jungen Generation ermöglicht und nicht verheimlicht werden.

Schließlich wurden mehr Übungsaufgaben gewünscht. Um das vorliegende Buch nicht unnötig aufzublasen, haben wir uns entschlossen, ein separates Übungsbuch zu verfassen. Darin wird man auch die viel vermisste Koppeltabelle zur Berechnung von Verschiebungen und Reaktionen in statisch bestimmten und unbestimmten Systemen nach dem Prinzip der virtuellen Kräfte finden.

 

Besonderer Dank gilt den Emeriti Professor Erich Wolf von der Technischen Universität Berlin und Professor Helmut Wild von der Universität Paderborn, wobei letzterer grundlegend bis einschließlich Kapitel 10 mitgewirkt hat.

 

Die Erstellung der CD-ROM erfolgte durch Frau Isabel Koke sowie den Herren Ludger Merkens, Christian Sprock und Georg Eschhaus von der Universität Paderborn, denen unser besonderer Dank gilt.

 

Abschließend gilt unser Dank noch allen weiteren Helfern, insbesondere Herrn Guido Harneit sowie Herrn Jochen Horn vom Carl Hanser Verlag.

 

Wolfgang H. Müller und Ferdinand Ferber im Sommer 2004